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Der Kampf ums Klima - G7 auf dem EUREF-Campus

geschrieben von: Redaktion am 26.05.2022, 12:51 Uhr
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Heute und morgen beraten die Klima-, Umwelt- und Energieminister der G7-Staaten auf dem EUREF-Campus, wie die zahlreichen Krisen bewältigt werden können.

Gut gelaunt betrat als erster Deutschlands Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck das abgeriegelte Areal am Fuße des Gasometers. Habeck erhofft sich von der Konferenz Fortschritte beim Ausstieg aus der Kohleverstromung. Je nachdem wie die Ressorts in den jeweiligen Regierungen aufgeteilt sind, nahmen mehrere Minister der Mitgliedsstaaten an der Konferenz teil. So war Bundesumweltministerin Steffi Lemke Ko-Gastgeberin des Treffens.

Zu der Gruppe der Sieben gehören neben Deutschland die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Japan. Als Gast nahm Indonesien an der Konferenz teil.

Steffi Lemke begrüßte die Ministerinnen und Minister und freute sich vor allem darüber, dass sich alle wieder persönlich treffen können. Die Klima- und die Energiekrise bezeichnete Habeck als die „beiden großen strukturellen Krisen unserer Zeit.“ Deshalb sei es sinnvoll, beides gemeinsam zu behandeln. „Das wichtigste Zeichen, das von diesem G7-Treffen hier ausgehen soll, ist, dass wir die globalen Krisen gemeinsam lösen.", sagte Frau Lemke. Der Nachrichtenagentur Reuters, berichtet die tagesschau, liege bereits ein Entwurf der Abschlusserklärung des Treffens vor. Demnach erwägen die Staaten eine Verpflichtung zum Ende der klimaschädlichen Kohle-Verstromung bis 2030. „Wir bekennen uns zum Ausstieg aus dem klimaschädlichen Einsatz von Kohlekraft und nicht-industrieller Wärmeproduktion mit Kohle bis 2030", heißt es in dem Papier. Aber, wie das so ist, nicht alle sind begeistert von diesen Zielen. Japan und den USA gingen diese Ziele zu weit. Allerdings betonte John Kerry, dass der Kampf gegen die Klimakrise „dramatisch beschleunigt“ werden müsse.

Robert Habeck wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass auf dem EUREF-Campus die CO2-Klimaziele der Bundesregierung für das Jahr 2045 schon 2014 erreicht wurden. Eine Reihe der Teil-nehmenden machte das neugierig, und EUREF-Vorständin Karin Teichmann bot am Nachmittag Rundgänge über den Campus an. Auf besonderes Interesse stieß die GASAG-Energiezentrale, von wo aus der Campus mit Wärme und Kälte versorgt wird. GASAG-Vorstand Matthias Trunk stand als Guide zur Verfügung.

Nach getaner Arbeit versammeln sich heute die Ministerinnen und Minister zum Abendessen auf dem Campus. In dieser ungezwungenen Atmosphäre finden meist die viel wichtigeren Gespräche statt als im Konferenzsaal.

Das G7-Treffen wird am Freitag in Anwesenheit von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock fort-gesetzt und endet gegen Mittag mit einer Pressekonferenz. Und dann schauen wir mal, wie nachhaltig dieses Event sein wird.

Ed Koch
mit Quelle tagesschau

  
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