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Beiträge: Filmtipp: "Deathproof- Todsicher" (Qentin Tarantino)

geschrieben von: Redaktion am 14.08.2007, 09:24 Uhr
paperpress547 
Das Wichtigste vorweg: Die letzten 30 Minuten des Filmes saß man juchzend und applaudierend im Kinosessel und zollte somit dem trashigen Roadtrip mit prügelnden Frauen Tribut.
Dieser Film, in dem unglaublich viel geredet, noch mehr getrunken und gekifft und wenig später auch gestorben wird, zeigt ein paar ziemlich drastische Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung mit der Folge, dass Leichenteile und unfassbar viel Schrott über die Leinwand fliegen. Ein Film eben, der einen dazu bringt, laut „hurra!“ zu brüllen.

Nicht wirklich wichtig, aber zum Inhalt:

Der Irre „Stuntman Mike“ (Kurt Russell) lauert Gruppen von jungen Frauen auf ihren „Road Trips“ auf. Zuerst einer dreiköpfigen Frauengruppe, die Ferien im Haus der Eltern plant. Er lernt die Gruppe in einer Bar kennen, erschleicht sich durch ein Spiel der Girls einen Lapdance, fährt ihnen hinterher und ... der Nachhauseweg ist dann für alle Mädels ein wenig endgültig.

Er bleibt dabei weitgehend unversehrt, denn er fährt einen Stuntwagen, der nach eigener Aussage „deathproof“, also todsicher gebaut ist. 14 Monate später versucht er es erneut, diesmal nicht in Texas sondern in Tennessee. Leider hat Mike nicht damit gerechnet, dass die Girls die er diesmal umbringen will, ebenfalls aus dem Stuntgewerbe kommen, und alsbald ändern sich die Rollen der Opfer und des Täters….
Der Film hält wirklich was er verspricht und eines ist sofort klar - es ist ein Tarantino. Es gibt jede Menge Füße zu sehen, eines von Tarantinos Markenzeichen (u.a. in „Pulp Fiction“) und er selbst tritt als Barkeeper auf, ein Cameo ist ja in vielen seiner Filme Standard (bereits der gute alte Hitchcock hatte ein Faible für so was). Es wird von „Big Kahuna Burgern“ gesprochen (eine Burger-Kette in Tarantino Filmen), ein Kiosk verkauft „Red Apple“ Zigaretten (ebenfalls eine Tarantino Marke) und ein Handy-Klingelton wartet mit einem Stück aus „Kill Bill“ auf.

Diese Detailverliebtheit ist das, was ein Tarantino-Fan liebt. Tarantino selber ist ein Filmfan erster Klasse. Selber mal in einer Videothek gearbeitet, sind seine Filme immer Liebeserklärungen an bestimmte Filme oder ganze Genres. Und die passende Filmmusik aus Titeln, die entweder keiner kennt oder die etwas in Vergessenheit gerieten, tut ihr übriges, um jeden seiner Filme auch musikalisch zum Kult werden zu lassen.

„Grindhouse“ hieß in den Vereinigten Staaten dieses Film-Projekt, nach der englischen Bezeichnung für jene schmierigen kleinen Kinos in den USA in denen drittklassige C-Movies gezeigt wurden. Kinos, wo, in den Sechzigern und Siebzigern, die billigen Motorrad-, Surfer-, Frauengefängnis-, Softsex-, Horror- und Zombiefilme liefen. Als Hommage an diese Art von Kino floppte „Grindhouse“ zwar in Amerika (wen wundert’s, bei dem überwiegend dort vorhandenem Intellekt), in Europa dürfte dieses Projekt jedoch auf mehr Interesse und Fans treffen.

Katharina Chmielecki

  
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