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geschrieben von: Redaktion am 22.08.2022, 15:27 Uhr
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Was würden Sie antworten, wenn Sie jemand fragt, wo sich der Hildegard-Knef-Platz 1 befindet? Seien Sie ehrlich, Sie wüssten es nicht. Dabei ist die Antwort ganz einfach: Der Bahnhof Südkreuz. Ab heute gibt es auch eine Hausnummer 2 am Hildegard-Knef-Platz. Und das ist die neue Deutschlandzentrale von Vattenfall. Von außen betrachtet, ein schöner zweckmäßiger Verwaltungsbau. Durchschreitet man jedoch die Glastüren, öffnet sich eine ganz andere Welt.


Und das ist die neue Deutschlandzentrale von Vattenfall. Von außen betrachtet, ein schöner zweckmäßiger Verwaltungsbau. Durchschreitet man jedoch die Glastüren, öffnet sich eine ganz andere Welt.

Eindeutig Harry Potters Hogwarts 2.0 bloß mit dem Unter-schied, dass sich die Treppen nicht bewegen. Sie führen aber in verschiedene Gebäudeteile auf unterschiedlichen Ebenen. Gute Architektur ist Kunst auf höchstem Niveau, im besten Falle lange haltbar wie die Musik und die Gemälde alter Meister. Es sagt viel aus über die Kultur der Menschen, die so etwas erschaffen.

Dabei ist dieses Atrium nicht mehr als der Pausenraum für die Beschäftigten von Vattenfall. Wer hier arbeitet, wird wohl kaum wieder wegwollen. Für die Öffentlichkeit ist dieses architektonische Meisterwerk leider nicht zugänglich. Aber vielleicht veranstaltet Vattenfall dann und wann Tage der Offenen Tür, den Vorschlage habe ich jedenfalls schon mal eingereicht.

Auch diese drei aus der Nachbarschaft sind begeistert von dem Innenteil dieses Gebäudes. v.l.n.r.: Vizebürgermeisterin Angelika Schöttler aus dem Rathaus Schöneberg und vom noch näher gelegenen EUREF-Campus Reinhard Müller und Sarah-Maria Ameler.

Heute übergab Projektentwickler EDGE die neue Deutsch-land-Zentrale von Vattenfall am Berliner Südkreuz – unter anderem in Anwesenheit der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Klara Geywitz, Bausenator Andreas Geisel und Wirtschaftsstaatssekretär Michael Biel.

In der modernen Holzhybrid-Konstruktion wurden rund 3.500 m3 zertifiziertes Holz verbaut, was die CO2-Emissionen der damit gefertigten Bauteile im Vergleich zu herkömmlichen Bauteilen aus (Stahl-)Beton um bis zu ca. 80 Prozent reduziert. Bis Mitte September beziehen rund 1.600 Beschäftigte von Vattenfall nun ihre Büros in der neuen Deutschland-Zentrale. Erstmalig werden dadurch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ursprünglich fünf Berliner Standorten vereint. Eigentümer des wegweisenden Büroensembles EDGE Südkreuz Berlin ist der Düsseldorfer Private Equity Investor COLCAP.

Senator Andreas Geisel sagte in seiner Begrüßung: „Rund um den Bahnhof Südkreuz wächst seit einigen Jahren ein neues, sehr produktives und innovatives Stadtquartier mit einer Mischung aus Gewerbe, Wohnen und Mobilität. Ein Ort, an dem neue Ideen entstehen und realisiert werden. Mit EDGE Südkreuz ist nun ein Gebäudeensemble kurz vor der Nutzung, das Maßstäbe setzt. In Berlin wurde wieder einmal ein Stück Zukunft gebaut.“

Staatssekretär Michael Biel: „Berlin ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen im Herzen Europas. Unsere Wirtschaft wächst, während unser Energieverbrauch seit Jahren sinkt. Berlin ist Spitzenreiter der Energieproduktivität im bundesweiten Vergleich. Dabei spielt die Transformation der Wirtschaft und die Energiewende eine wesentliche Rolle, die wir gemeinsam konsequent voranbringen.

Ein Beispiel wie die konkrete Umsetzung gelingen kann zeigt Vattenfall. Das Unternehmen ist Berlins wichtigster Energiedienstleister und einer der führenden Stromerzeuger Europas. Die neue Deutschland-Zentrale zeigt, wie Klimaschutz und Arbeitsorganisation gemeinsam neue Wege gehen.“

Mit dem Einzug in eine gemeinsame Zentrale reduziert Vattenfall die bisher genutzten Büroflächen, optimiert den eigenen Energieverbrauch und schont Ressourcen. EDGE Südkreuz wird energiebilanzoptimiert betrieben und verfügt über eine moderne digitale Ausstattung sowie eine E-Mobility-Ladeinfrastruktur für Fuhrparkfahrzeuge und E-Bikes. Die Vattenfall Energy Solutions GmbH übernimmt, u. a. mittels eines Blockheizkraftwerks, die Wärme- und Kälteversorgung – auch für das kleinere Nachbargebäude, in das ursprünglich die Stromnetz Berlin GmbH einziehen sollte, die zwischenzeitlich rekommunalisiert wurde.

Anna Borg, Präsidentin und CEO von Vattenfall, sagte: „Wir bei Vattenfall haben uns das Ziel gesetzt, innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur die Dekarbonisierung unseres eigenen Betriebs, sondern auch, mit gutem Bei-spiel voranzugehen, indem wir uns auf alles und jeden entlang der Wertschöpfungskette konzentrieren. Unsere Lieferanten, Kunden und Partner. Dieses nachhaltige Holzhybridgebäude ist ein Paradebeispiel dafür! In diesem Gebäude finden und erleben wir, was wir für unseren weiteren Weg in eine fossilfreie Zukunft brauchen: Neue Perspektiven, eine neugierige Offenheit, andere Denkweisen und eine Atmosphäre der Zusammenarbeit. All dies spie-gelt sich auch in der beeindruckenden Architektur wider.“

Christian Barthélémy, Senior Vice President, stellte fest: „Es ist eine Premiere: In der über 130-jährigen Geschichte von Vattenfall ziehen wir zum ersten Mal mit allen unseren Kolleginnen und Kollegen der zentralen Funktionen an einem Standort in Berlin zusammen. Es wird ein Raum der Ideen und ein Ort der Begegnungen für die Energie- und Wärmewende in Berlin und Deutschland in einer inspirierenden Umgebung. In direkter Nachbarschaft von Gleich-gesinnten – Menschen, die wie wir hier am Berliner Süd-kreuz an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten.“

Vattenfall startet mit dem Umzug auch in eine neue Arbeitskultur. Die aktivitätsbasierten Arbeitsflächen entsprechen höchsten ergonomischen Standards. Alle Beschäftigten können sich je nach Tätigkeit den passenden Arbeits-platz suchen: Zum Beispiel einen Fokusarbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten, verschiedene Meetingräume, Solo- oder Duoboxen zum Telefonieren oder für Videokonferenzen. Aber auch verschiedene Möglichkeiten zur informellen Kommunikation. Auch im Atrium, auf den Dachterrassen oder der Skylounge ist Arbeiten problemlos möglich.

Coen van Oostrom, Gründer und CEO EDGE, fasste die Besonderheit des Projektes zusammen: „Fortschritt, verbunden mit den Zielen Klimaschutz und ganzheitlicher Nachhaltigkeit, ist wesentlicher Teil der DNA von EDGE. Darum ist es kein Zufall, dass wir uns vor einigen Jahren beim Projekt EDGE Südkreuz entschieden haben, mit der bis dahin kaum bekannten Technologie eine Holzhybridkonstruktion auch ein gewisses Risiko einzugehen. Wir wollten zeigen, was heute schon möglich ist. Wir sind sehr froh, dass wir das mit EDGE Südkreuz jetzt auch beweisen können.“

Die Entwicklung am Bahnhof Südkreuz und drumherum ist beeindruckend. Mit der GASAG auf dem EUREF-Campus und Vattenfall direkt am Bahnhof, ist in Schöneberg die Berliner Energiezentrale entstanden. Die Verkehrsanbindung ist geradezu traumhaft.

Darüber, ob allerdings Holz ein geeigneter Baustoff für Gebäude dieser Art ist, streiten sich die Geister. Holz ist kein unendlicher Rohstoff, und das Nachwachsen braucht Zeit. Hinzu kommen immer häufiger auftretende verheerende Brände in den Wäldern. Die Vattenfall-Zentrale ist rund zwei Jahre später fertig geworden, was auch am Rohstoff Holz lag. Wie auch immer, mit diesem Gebäude ist eine Energie-Kathedrale entstanden, die hervorragend den Zeitgeist unserer Kultur widerspiegelt: Offen und verbindend.

Ed Koch
Quelle: Vattenfall




  
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