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Nachhaltigkeitspreise verliehen

geschrieben von: Redaktion am 23.09.2022, 06:43 Uhr
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In einem feierlichen Rahmen verliehen am Abend des 22. September 2022 die WirtschaftsWoche und ihr Partner Generali auf dem EUREF-Campus die Nachhaltigkeitspreise 2022 in drei Kategorien an Unternehmen, die besonderes in diesem Bereich geleistet haben.


In der Kategorie „Social Impact on Employees“ – Sozial, divers und inklusiv gemeinsam arbeiten“ wurde Vetter Pharma aus Ravensburg ausgezeichnet.

Seit 1950 produziert das Familienunternehmen Vetter Pharma lebensnotwendige Medikamente für die Pharmabranche. Da liegt es nahe, dass auch besonderer Wert auf die Gesundheit von Mitarbeitenden gelegt wird. Alle Mitarbeitenden erhalten einen „Vetter Health Gesundheitspass“, mit dem sie verschiedenste Gesundheitsangebote wahrnehmen können. Zum Beispiel Impfungen, Hautscreening oder Ernährungsberatung.

Mit „Vetter Kids“ hat das Unternehmen ein Ferien-programm für die Kinder von Mitarbeitenden ge-schaffen. Ob IT, Fußball oder Segelcamp – Vetter Pharma organisiert das Programm und beteiligt sich an den Kosten. Zudem bietet die unternehmenseigene „Vetter Academy“ Qualifizierungs- und Entwicklungsangebote für all diejenigen an, die sich beruflich weiterbilden wollen.

Die Trophäe in der Kategorie „Impact on Earth“ – effizienter und grüner wirtschaften“ ging in den Hamburger Hafen zur Hamburger Hafen und Logistik AG.

Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist ein europäisches Logistikunternehmen, das sich vor allem auf die Umladung von Seefrachten sowie Container- und Transportlogistik spezialisiert. Das Container Terminal Altenwerder, das von der Hamburger Hafen und Logistik AG entwickelt wurde, ist das welt-weit erste klimaneutral zertifizierte Container Terminal. Unter anderem wurden dafür die Antriebe der Container-Transporter von Diesel auf Elektro umgestellt und der Energiebedarf der Züge um ein Drittel gesenkt. Aktuell baut das Unternehmen ein elektrifiziertes Lagerkransystem. Damit sollen Container doppelt so hoch gestapelt werden können. Ziel ist es, die Flächenversiegelung zu reduzieren, Lärmbelästigung zu mindern und keine Schadstoffe mehr in die Luft abzulassen.

In der dritten Kategorie, „Impact of Product“ – nachhaltig produzieren“ gewann das Unternehmen followfood GmbH aus Friedrichshafen den begehrten Preis.

Seit 2007 vertreibt die followfood GmbH Lebensmittel nach EU Bio Standard. Das Unternehmen erstellt für all seine Produkte umfassende Ökobilanzen. Im Vordergrund stehen die sechs Fokusindikatoren: Klimawandel, Versauerung, Süßwassereutrophierung, Meereseutrophierung, Landnutzung und Wasserressourcenabbau.

Das Unternehmen setzt vorrangig auf Demeter, Bioland, Naturland und MSC als Mindeststandard für seine Lebensmittel. Darüber hinaus unterstützt die followfood GmbH Landwirt:innen mit einem Fonds auf ihrem Weg zu einer regenerativen Landwirtschaft.

Neben den regulären Auszeichnungen gab es noch den Sonderpreis in der Kategorie „Generali SME EnterPrize“, den das Unternehmen GEPA aus Wuppertal mit nach Hause nehmen darf.

Das Fairtrade-Unternehmen GEPA arbeitet seit 47 Jahren mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa zusammen. Das Unternehmen ist zertifiziert klimaneutral. In Bereichen wie Standortemissionen, Transport, Pendeln, Dienstreisen oder Ver-packung.

Der Schiffstransport des gesamten Kaffee-Sortiments wird über das Projekt „Klima Kollekte“ kompensiert und ausschließlich mit DHL GoGreen versandt. Bei der Verpackung seiner Produkte setzt das Unternehmen unter anderem auf kompostierbare Innen- oder Luftpolsterfolien. Mitarbeitende profi-tieren vom Dienstrad-Programm, Rabatten auf Bus- und Bahntickets und Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bezuschusst GEPA Bildungsurlaube mit bis zu 250 Euro.

120 Vertreterinnen und Vertreter mittelständischer Unternehmen aus Deutschland nahmen an der Veranstaltung in der Werkstatt auf dem EUREF-Campus teil. Für die ausgezeichneten Unternehmen war natürlich die Entgegennahme ihres Preises der Höhe-punkt des Abends. Den Sonderpreis für den unterhaltsamsten Programmpunkt verdient allerdings die 82-jährige Chefin eines weltweit bekannten Likörfabrikanten, der seit 1846 dafür sorgt, dass sich nach einem guten Essen der Magen wohlfühlt.

Beat Balzli, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, stellte im Gespräch die agile und wortgewandte 82-jährige Christiane Underberg vor. Das gleichnamige Unternehmen aus Rheinberg führt sie zusammen mit Ehemann Emil und Tochter Hubertine in vierter bzw. fünfter Generation. In launigen Worten berichtete die passionierte Jägerin aus ihrem Leben und von ihrem Produkt, das aus Kräutern, die aus 43 Ländern der Welt kommen, kreiert wird. Das Rezept, verriet sie, gibt es nicht in schriftlicher Form. Von Generation zu Generation wird es mündlich übermittelt und jeder muss es auswendig lernen. Zu dem kleinen Kreis der Eingeweihten gehören auch stets zwei Priester, die als besonders schweigsam gelten. Kostproben ihres Produktes hatte sie allerdings nicht dabei. Diese waren angesichts des guten Essens aus Thomas Kammeiers EUREF-Küche auch nicht erforderlich.

Im Rahmen der Preisverleihung wurden auch alle anderen Unternehmen, die es in die Finalrunde geschafft hatten, vorgestellt. Unter
https://award.wiwo.de/sia/preisverleihung/finalisten-2022/
sind die Portraits der Unternehmen abrufbar. Alle hätten für ihre ausgezeichneten Leistungen in der Nachhaltigkeit Preise verdient. Aber, wie das so ist, es kann immer nur einer gewinnen.

Ed Koch
Quelle: WirtschaftsWoche





  
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