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Issa nich süß?

geschrieben von: Redaktion am 19.09.2007, 21:51 Uhr
paperpress548 
Er ist doch wirklich der gutaussehendste Bürgermeister dieser Welt. Er war auch schon der gutaussehendste Volksbildungsstadtrat dieser Stadt. Jetzt, wo die Haare ergrauen und das jugendliche, unbekümmerte Lächeln einem Profiblick gewichen ist, ist er immer noch der attraktivste Mann, der je Chef dieser Stadt war, gleich nach hinter Willy Brandt, versteht sich.
Wowereits Mitarbeiter können sich dieser Tage bei ihren Warnstreiks den Al-lerwertesten abfrieren, in der Stadt gibt es nur ein Thema, nämlich Klaus Wowereit. Er erzählt jetzt alles, was man bisher nur in Lichtenrade wusste. Wie es sich für einen guten Sozialdemokraten gehört, veröffentlicht er natürlich in BILD Auszüge aus seinem Buch, bundesweit, natürlich, damit auch Kurt Beck im fernen Rheinland-Pfalz etwas davon mitbekommt, wie Stars entstehen. Die BZ hat natürlich die „wahre“ Wowi-Story, was denn sonst. Liebe Leute, macht Euch nichts vor. Klaus Wowereit ist nicht der Mann, der alles erzählt, und die wahre Story seines Lebens kennt nur einer, nämlich er selbst. Und was ist besonders interessant an Wowis Leben? Natürlich die Frauen. Da kann man so schwul sein wie man will, die Medien wollen bei einem Mann nur eines wissen, nämlich wie es mit den Frauen war. Ja, da ist in BILD „eine ganz flotte“, wie er sich erinnert, mit ihm in Nahariya zu sehen. Das kann man nur bestätigen, die war wirklich äußerst flott und nicht aus Nahariya. Leider haben alle ihren Namen vergessen. Vielleicht meldet sie sich auf Grund des Fotos in BILD bei BILD? Aber, wo haben wir denn da den linken Arm, Herr Wowereit? Der Blick der Nachfahrin von Kleopatra sagt ja auch einiges aus…..

Klaus Wowereits Frauengeschichten machen alle in Berlin ganz wuschig, einschließ-lich Thilo Sarrazin, der in der selben Ausgabe von BILD mit dem Satz zitiert wird: „Es wäre doch entsetzlich, wenn wir eine Stadt hätten, wo man niemals mehr ein Park-verbot übertreten dürfte“. Na, liebe Polizei, liebes Ordnungsamt, macht es Euch ge-mütlich, lest jeden Tag in BILD und BZ, was Euer oberster Boss aus seinem Leben zu berichten weiß, lasst die Parks vollscheißen und die Fahrradfahrer die Parkwege entlang rasen, ihr müsst bloß aufpassen, dass dabei nicht Thilo Sarrazin umgenietet wird. Wer würde in dieser Stadt sonst Sprüche wie diese absondern. Kann nicht mal jemand ein Buch mit Sarrazins ge-sammelten Erkenntnissen herausgeben?

Klaus Wowereit hat die Spitze seiner Popularität erreicht, in ganz Deutschland und weit darüber hinaus. Während die SPD auf Bundesebene immer weiter abschmiert, sind die Prognosen in Berlin erträglich. Die Miesmacher Pflüger, Ratzmann und Lindner, diese ewigen Nörgler an allem, will keiner haben, sehen oder hören. Wie schlecht es uns geht, wissen wir, das muss nicht jeden Tag neu erzählt werden. Mit Klaus Wowereit haben wir unseren kleinen Sonnenkönig, dessen Glanz auf uns alle herabstrahlt und uns froh stimmt.

Beim Hamburger Bundesparteitag der SPD am letzten Oktober-Wochenende soll ein neues Führungsquartett gewählt werden. Abgesehen von Frank Walter Steinmeier, treten nur Leute an, die keiner leiden kann, Beck, zwar nett, aber ganz weit unten in der Popularität, Steinbrück, wer mag schon Finanzminister?., Nahles, die Nervensä-ge der Nation, na Bravo, liebe SPD. Dass Klaus Wowereit nicht zum Führungsquar-tett gehören darf, wird der SPD noch richtig leid tun.

Das kümmert die Landesverbände der Partei wenig. Wenn sie Wahlkampf machen, buchen sie Wowereit, denn dann sind die Plätze und Hallen voll. Künftig wird er mit einem großen Koffer voller Bücher unterwegs sein, Signierstunden an allen Orten. Morgen um 16 Uhr bei Dussmann geht es los. Friedbert Pflüger hat sehr viele Bü-cher geschrieben, durchaus über wichtige Themen dieser Zeit, keines wird jedoch die Auflage des Erstlingswerks von Klaus Wowereit erreichen. Und am Donnerstag-abend trifft sich eine auserwählte Gruppe von VIPs bei Bertelsmann und lässt sich von Günther Jauch im Gespräch mit Klaus Wowereit erklären, was im Buch steht.

Also, liebe Mitmenschen, macht mal Pause vom schweren Alltag. Kauft Euch Wowis Buch und lest mal nach, wie es gelingen kann, aus Lichtenrade herauszukommen. Wie traurig wäre es in dieser Stadt mit all den grauen Politikmäusen, wenn wir Klaus Wowereit nicht hätten? Werft auch den Gefangenen in Plötzensee ein paar Bücher über die Mauer, immer noch besser als andere Drogen.

Die Berliner Morgenpost widmet Klaus Wowereit heute eine Doppelseite. Ich glaube, so viel Platz hat manch anderer Politiker während seiner gesamten Karriere nicht zusammenbekommen, wie Klaus Wowereit an einem Tag.

Mir fällt kein Schlusssatz ein. Doch, ich muss jetzt schließen, um das Buch weiter-lesen zu können……

Ed Koch




  
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