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Kai Wegner: "Ein richtig guter Tag für Berlin"

geschrieben von: Redaktion am 06.05.2023, 07:25 Uhr
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Die Überschrift im paperpress-Newsletter am 5. November 2008 lautete: „Ein guter Tag für Tempelhof-Schöneberg“ und am 8. Dezember 2008: „Wenn Träume beginnen, wahr zu werden.“ Die erste Überschrift bezog sich auf den Startschuss für den EUREF-Campus im Rathaus Schöneberg, eine Informations-Veranstaltung, bei der die Promidichte nicht geringer war als am 5. Mai 2023 beim Richtfest für den Innenausbau des Gasometers. EUREF-Erfinder Reinhard Müller konnte damals Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel begrüßen. Angetan von Müllers Plänen, was auf dem 5,5 Hektar großen Areal um den Schöneberger Gasometer entstehen sollte, waren alle, die meisten aber eher getreu dem Goethe-Zitat: „Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“.


Aber schon nach dem Spatenstich für den ersten Bauabschnitt am 8. Dezember 2008 hat die Zahl der Skeptiker kontinuierlich abgenommen. Es folgten zahllose Grundsteinlegungen, Richtfeste und Einweihungen. Der EUREF-Campus wuchs und wuchs und wuchs auf aktuell 150 Unternehmen und rund 5.000 Beschäftigte. Und nun geht er seiner Vollendung entgegen. Im nächsten Jahr wird die Deutsche Bahn mit ihrem Projekt „Digitalen Schiene“ in den Innenausbau des Gasometers einziehen und die EUREF-Community auf 7.000 Menschen anwachsen lassen.

Aus dem „guten Tag für Tempelhof-Schöneberg“ ist 15 Jahre später ein „richtig guter Tag für Berlin“ geworden, wie es der Regierende Bürgermeister Kai Wegner beim Richtfest am 5. Mai formulierte. Der Senat war fast beschlussfähig, so viele seiner Mitglieder ließen sich den Festakt nicht entgehen. Und auch das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit Bürgermeister Jörn Oltmann war fast vollständig vertreten. Für Bezirksstadtrat Oliver Schworck, der schon 2008 beim ersten Spatenstich dabei war und seitdem das Projekt unterstützt, schließt sich nun der Kreis.

Was musste sich das EUREF-Team um Reinhard Müller in den letzten 15 Jahren alles anhören. Vertreter von Parteien, die über lange Zeit viel unternommen hatten, um das Vorankommen auf dem Campus, wenn auch nicht zu verhindern, so doch zumindest einzuschränken und zu verzögern, sonnten sich am Freitag im Glanze des Erfolgs. Und auch die Medien, die immer ein weit offenes Ohr für die kritischen Anwohner hatten, die eine Verschattung ihrer Häuser durch die Gebäude auf dem Campus befürchteten, feiern nun in großen Artikeln das EU-REF-Projekt. Sogar in den 06:00-Uhr Nachrichten im rbb wurde am Freitag auf das Richtfest hingewiesen.

Der Innenausbau des Gasometers ist das finale Bauvorhaben auf dem EUREF-Campus mit einem Investitionsvolumen von 200 Mio. Euro. Bereits seit 2009 wurde der grüne Stahlsockel des 1995 stillgelegten Gasometers als multifunktionaler Veranstaltungsort des EUREF-Campus, eines bundesweit einzigartigen Reallabors der Energiewende und Modellquartiers für die klimaneutrale, ressourcenschonen-de und intelligente Stadt von morgen, betrieben. Dieser zentrale Konferenzbereich wird auch nach dem Ausbau wieder als Forum des Campus genutzt werden.

Über dem Konferenzbereich ist auf rund 28.000 Quadratmetern Fläche ein Bürogebäude entstanden, dessen Innenausbau in vollem Gange ist. Von hier aus wird ab 2024 die Deutsche Bahn die Zukunft der Mobilität mitgestalten. Der Gasometer wird damit vom Gas-Tank zum Think-Tank. Die historische Stahlstruktur von 1910 wird unter Einsatz von Sandstrahltechnik denkmalgerecht saniert und bleibt erhalten. Aus Respekt vor dem Industriedenkmal wird der gläserne Neubau dem einst auf- und abfahrenden Gasbehälter nachempfunden. Das historische Stahlgerüst dient dabei als Rahmen für den runden Neubau. Die größtenteils gläserne Fassade wird eine hohe Lichtdurchlässigkeit des Gebäudes sicherstellen. Im historischen Stahlmantel des Gasometers sowie in den oberen Etagen entsteht zu-dem eine multifunktionale Eventfläche mit Amphitheater und Sky Lounge, deren Dachterrasse einen einzigartigen Blick über Berlin bietet und auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

Schon ab Januar 2024 wird die Deutsche Bahn Etage für Etage beziehen. Und für die offizielle Eröffnung am 1. Juni 2024 haben sich schon Bahnchef Lutz, der Regierende Bürgermeister Wegner und EUREF-Gründer Müller auf einen Gin-Tonic in der Sky-Lounge verabredet. Die Sky-Lounge wird öffentlich zugänglich sein und verspricht einen 360-Grad-Blick über Berlin.

Die Eventfläche, dort wo einst die legendäre „Jauch-Kuppel“ stand, die im EUREF-Campus Düsseldorf zu neuem Leben erweckt wird, bietet Platz für bis zu 1.600 Personen. Mit flexibel trennbaren Catering- und Veranstaltungsflächen lassen sich diese individuell nutzen.

In seiner ersten Richtfest-Rede sagte Kai Wegner: „Nur durch die enge Vernetzung von Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft wird es gelingen, dem Klimawandel effektiv zu begegnen. Der EUREF-Campus zeigt anschaulich, wie diese Verzahnung erfolgreich sein kann – und beweist damit, dass die CO2-Neu-tralität schon heute realisierbar ist.“ Bahnchef Richard Lutz sagte: „Der Euref-Campus ist ein Ort, der lebendig, inspirierend, kommunikativ und unverwechselbar ist. Hier wird Zukunft gemacht. Wir freuen uns, dass hier künftig etwa 2.000 Mitarbeitende der Deutschen Bahn an Zukunftsprojekten wie der ‚Digitalen Schiene‘ arbeiten und die Digitalisierung des Streckennetzes vorantreiben werden. Als Standort passt der EUREF-Campus perfekt zu uns.“

Lutz wies in seiner Rede darauf hin, dass die Bahn von Anfang an auf dem Campus ist und schon heute 1.200 Beschäftigte in den Bereichen Mobility, Engineering und Consulting tätig sind.

Der Erfolg hat ja bekanntlich viele Väter. Heute haben natürlich alle gewusst, dass das EUREF-Projekt gelingen würde. Wer will sich schon gern an frühere Aussagen erinnern? Das EUREF-Team besteht aus rund 100 Menschen, die von der Planung bis zur Realisierung hart am Erfolg gearbeitet haben. Stellvertretend für die-se stehen zwei Namen, die für immer mit dem Campus verbunden sein werden und die sich mit dem Gasometer ein weithin sichtbares Denkmal geschaffen haben. Das ist zum einen natürlich der Gründer Reinhard Müller, aber auch der Chefarchitekt Johannes Tücks. Tücks hat mit seinem Team ein beispielhaftes Gebäudeensemble geschaffen. Ohne pathetisch werden zu wollen, ist der Gasometer-Ausbau die bisherige Krönung des Schaffens von Müller und Tücks. Sie schreiben damit ein Stück Berliner Stadtgeschichte. Und in Düsseldorf geht’s weiter.

Ed Koch

Quelle: EUREF AG

  
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