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Neue Fachkräfte

geschrieben von: Redaktion am 06.05.2023, 09:00 Uhr
paperpress613 
Wann beginnt eigentlich der Ernst des Lebens? Natürlich mit der Geburt, aber auch viele Male danach, bei der Einschulung, dem Beginn eines Studiums oder der Ausbildung und letztlich beim Start ins Berufsleben. Mit dem Erreichen dieser Stufen muss das Leben aber keineswegs ernst werden, ganz im Gegenteil, es muss Spaß machen. Nur wer Freude an seiner Tätigkeit hat, kann etwas leisten und er-reichen.


Die Innung für Kälte- und Klimatechnik Berlin-Brandenburg lud am 5. Mai 18 junge Menschen und ihre Familien zur so genannten „Freisprechung“ in die Werkstatt auf dem EUREF-Campus ein. Nach einer dreieinhalbjährigen dualen Ausbildung aus Praxis und Schule erhielten die Absolventen aus den Händen des Innungsobermeisters Benjamin Scholz und des Geschäftsführers Peter Hennig ihre Gesellenbriefe als Mechatroniker für Kälte- und Klimatechnik. In kurzen Reden wiesen die beiden die ausgebildeten Fachkräfte auf ihre Verantwortung hin, die sie in ihrem Beruf nun trügen. Vielleicht würden sich einige von ihnen auch selbständig machen und eigene Firmen gründen.

Wo kommen die neuen Fachkräfte, die ja schon viel Erfahrung während ihrer Ausbildung sammeln konnten, zum Einsatz? Auf der Internetseite der Innung steht die Erklärung: „Stell dir einmal vor, was wäre, wenn es keine Kühltechnik geben würde. In den Supermärkten gäbe es weder Tiefkühlpizza noch frische Bananen oder Orangen. Im Krankenhaus könnten kaum Operationen durchgeführt werden, da Blutkonserven ungekühlt maximal fünf Tage gelagert werden können und auch dein Online-Computerspiel daheim würde nicht richtig funktionieren, da die Server regelmäßig überhitzen.“ Die „Klimatechnik ist aus dem Produktions-, Gewerbe-, Verkehrs- und Gesundheitswesen nicht mehr weg-zudenken.“ Und „Fachkräfte, die entsprechende Anlagen und Systeme planen, montieren, programmieren und warten können, werden händeringend gesucht.“

„Als Mechatroniker/-in für Kälte- und Klimatechnik kümmerst du dich um die Konzeption, Einrichtung und Instandhaltung von Kälte- und Klimasystemen. Mit technischem und hand-werklichem Know-How baust, prüfst und reparierst du Klimaanlagen und berätst Kunden. Außerdem übernimmst du viel Verantwortung für die Umwelt.“, heißt es weiter. Die Ausbildung besteht aus drei Säulen: Maschinen- und Metallbau, Elektrotechnik und Thermodynamik. Der schulische Teil findet in der Max-Taut-Schule in Lichtenberg statt. Zu finden sind entsprechende Anlagen im Gewerbe, Einzelhandel und der Gastronomie, in
Veranstaltungsräumen wie z.B. Konzertsälen, Krankenhäusern, Pharma-Betrieben, Industrie und kühlen Maschinen, Bussen und Bahnen und natürlich Kühlfahrzeugen.

Ein weites und spannendes Betätigungsfeld. Von den 18 jungen Mechatronikern, die im feierlichen Rahmen ihre Gesellenbriefe erhielten, war nur eine weiblich. Deshalb wirbt die Innung auf ihrer Website: „Girls wanted! Bei uns stehen deine Interessen und Talente im Vordergrund! Wir möchten deshalb vor allem auch junge Frauen dazu ermutigen, sich für diese Ausbildung zu bewerben und den Schritt zu einer Karriere in diesem Beruf zu wagen! Unsere Betriebe freuen sich auf dich.“ Nur zu.

Nach der „Freisprechung“ ging die Feier erst richtig beim Get-Together mit einem Grillbuffet los. Auch Kältetechniker müssen mal etwas Warmes essen.

Quelle:
http://www.innung-kaelte-klimatechnik-bb.de/ausbildung/

Ed Koch

  
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