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Erschreckend

geschrieben von: Redaktion am 06.08.2023, 09:45 Uhr
paperpress616 
Es ist erschreckend, aber wirklich überrascht kann eigentlich niemand sein, was heute in der Berliner Morgenpost zu lesen ist.

„Offener Handel und zunehmendes Elend durch Crack – und nirgendwo in Deutschland wird mehr Kokain konsumiert als in der Hauptstadt. Welche Dimensionen der Drogenkonsum angenommen hat, zeigte eine EU-Studie im März. Demnach haben sich im Abwasser die Kokain-Spuren in Berlin von 2015 bis 2022 mehr als verdreifacht. Nachgewiesen wurden zuletzt im täglichen Durchschnitt 540 Milligramm je 1000 Personen, 2015 waren es erst 169 Milligramm. Laut den Analysen stieg die Kokain-Konzentration im Abwasser am Sonnabend und Sonntag um die Hälfte an, der Tiefpunkt lag dienstags. Berlin lag an der Spitze der 100 untersuchten deutschen Städte. Den höchsten europäischen Wert hatte die Hafenstadt Antwerpen, Einfallstor des Drogenhandel Schmuggels.“

„Im Jahr 2022 starben in Berlin 223 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen – der höchste Wert seit 20 Jahren. Die Dunkelziffer liegt mutmaßlich höher. Deutschlandweit starben daran 1990 Menschen, 164 mehr als im Vorjahr.“

Auch das noch

„Ein Professor hat schwere Plagiatsvorwürfe gegen Berlins Verkehrssenatorin Manja Schreiner erhoben. In einem Gastbeitrag in der ‚Bild am Sonntag‘ bezichtigt der Frankfurter Rechtswissenschaftler Roland Schimmel die CDU-Politikerin, zahlreiche Zitate nicht markiert zu haben. Laut einem Experten habe Schreiner in einem Maße abgeschrieben, dass ihr ‚Doktortitel ziemlich sicher entzogen‘ wird.“, lesen wir heute in der Berliner Morgenpost.

Über 100 „klare Plagiate“ werden Schreiner vorgeworfen. Sie soll eine Methode verwendet habe, die „Bauernopfer“ genannt wird, und bei der Zitate nur teilweise als solche deklariert werden, um den An-schein zu erwecken, dass eigene Passagen deutlich länger sind. Plagiatsjäger Heidingsfelder bescheinig-te ihr „gravierende Fehler" bei den Plagiaten. Sie würde zwar die Quellen nennen, „übernehme aber komplette Passagen, ohne entsprechende Kennzeichnung durch Anführungszeichen.“ Da haben wir ja wieder ein Thema für das Sommerloch.

Erfreulich

„Die AfD hat in einer bundesweiten Meinungsumfrage erstmals seit vier Monaten an Beliebtheit eingebüßt. Im wöchentlichen ‚Sonntagstrend‘ des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ fiel die Partei in dieser Woche auf 21 Prozent. Das ist ein Prozent-punkt weniger als in der Vorwoche - und der erste Rückgang seit dem 25. März, als die AfD in der Um-frage auf 15 Prozent kam. Die SPD legte einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche zu und kommt nun auf 19 Prozent. Auch die CDU/CSU legte einen Punkt zu und hat die Zustimmung von 27 Prozent der Be-fragten. Die Grünen bleiben unverändert bei 14 Prozent, die FDP bei sieben Prozent und die Linke bei fünf Prozent.“, meldet der Tagesspiegel.

Ein Glück, dass es die BamS gibt, sonst hätten wir von den beiden vorherigen Meldungen gar nichts mitbekommen. Übrigens: „Die maximale Fehlertoleranz wird mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an-gegeben.“ So gesehen wird die Freude natürlich getrübt.

Zwischen dem 3. und 5. August sind vier Umfragen veröffentlicht worden, Infratest dimap, Yougov, Kantar (Emnid) und INSA. Wir stellen diese mal in der genannten Reihenfolge nebeneinander:

CDU/CSU 27% - 27% - 27% - 27%
SPD 17% - 17% - 19% - 17%
Grüne 15% - 14% - 16% - 14%
FDP 4% - 5% - 6% - 7%
Linke 4% - 6% - 5% - 4%
AfD 21% - 23% - 19% - 21%

Bei der FDP geht’s stetig aufwärts. Und bei der AfD nicht wirklich abwärts.

Mit einer guten Nachricht in eigener Sache meldete sich heute Morgen Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt an die Leser seines Checkpoint-Newsletters: „Wir melden uns heute aus einem freudigen Anlass: Der Checkpoint hat die 150.000-Leser-Marke geknackt! Mehr Menschen als je zuvor lesen unseren Berlin-Newsletter. Viele davon haben bereits die kostenpflichtige Vollversion abonniert und tragen damit dazu bei, dass wir weiterhin Tag und Nacht recherchieren und Ihnen pünktlich zum Frühstück die wichtigsten, kuriosesten und schönsten Berlin-Nachrichten servieren können.“ Informativ ist der Newsletter auf jeden Fall, auch wenn man häufig Satire von Meldung nicht unter-scheiden kann.

Ed Koch

  
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