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Grünes Chaos endlich beenden

geschrieben von: Redaktion am 10.08.2023, 07:40 Uhr
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Zwar haben die Grünen im Senat nichts mehr zu melden, in den Bezirken können sie dafür aber weiterhin ihre ideologisch geprägte Verkehrswende fortsetzen. Den Tempelhofer und Mariendorfer Damm haben die Grünen, mit Duldung ihres Zählgemeinschaftspartners SPD, von Alt-Tempelhof bis Alt-Mariendorf mit roten Pollern zugepflastert und verwirrende Fahrbahnmarkierungen angebracht.

Der Tempelhofer Abgeordnete Christian Zander (CDU) hat eine „Schriftliche Anfrage“ zum Thema: „Unfälle am Tempelhofer Damm und Mariendorfer Damm“ gestellt, die jetzt vom Senat beantwortet wurde.

Die Berliner Morgenpost berichtete gestern dar-über. „Die Zahl der Verkehrsunfälle auf Tempelhofer und Mariendorfer Damm (B96) in Tempelhof-Schöneberg hat sich in den vergangenen Jahren zum Teil signifikant erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung von Staatssekretärin Nico-le Böcker-Giannini (SPD) der Senatsinnenverwaltung als Antwort auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Zander. Grund für die gestiegenen Zahlen im Süden von Berlin könnte die veränderte Verkehrsführung auf den beiden Hauptstraßen sein, die mit den neuen Fahrradwegen einhergeht.“

Parken ist auf den betroffenen Teilen der B 96 nicht mehr möglich. Die Fahrbahnmarkierungen wurden verändert und führen häufig zu Verwirrungen.

Nach Angaben der Polizei und der BVG „könnte“ es einen „Zusammenhang zwischen der neuen Fahrbahnführung und den höheren Unfallzahlen geben.“

„Während es im Jahr 2020 auf dem Tempelhofer Damm 614 Verkehrsunfälle (Pkw und Lkw) gegeben hat, waren es ein Jahr später 693, im Jahr 2022 sogar 718. In allen drei betrachteten Jahren zählte zu der häufigsten Unfallursache ‚fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Missachten des Reißverschlussverfahrens‘. Aber auch fehlender Sicherheitsabstand konnte häufig als Ursache ermittelt werden.“

„Auch auf dem Mariendorfer Damm haben sich die Verkehrsunfallzahlen in den vergangenen Jahren erhöht. Wurden im Jahr 2020 224 Unfälle registriert, waren es ein Jahr später 479.“ 2022 ging die Zahl der Verkehrsunfälle auf 333 zurück.
„Laut dem Tempelhof-Schöneberger Abgeordneten Christian Zander sei die Fahrbahnführung insbesondere auf dem nördlichen Mariendorfer Damm ‚suboptimal‘, da an den Knotenpunkten ein Wechsel von zwei auf nur eine Fahrspur erfolge. ‚Auch sind die Markierungen gerade bei Dunkelheit und Nässe nicht zu erkennen‘“, zitiert die Berliner Morgenpost den CDU-Politiker.

„Zander fordert deshalb, dass die Verkehrsführung nachgebessert werden solle. ‚Das jetzige Hin und Her führt nicht nur zur Staubildung, sondern ist ur-sächlich für eine geringere Verkehrssicherheit‘, sagt Zander mit Verweis auf die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden. Laut Antwort ist auch diese Zahl gestiegen. Von 31 Personen im Jahr 2020, auf 42 im Jahr 2021 und 44 im vergangenen Jahr. ‚In den ersten fünf Monaten dieses Jahres sind ebenfalls schon 17 Menschen zu Schaden gekommen‘“.

„Zu beachten seien auch die nun häufigeren Unfälle mit Radfahrern. ‚Besonders zu denken geben sollte, dass sich sogar die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern erhöht hat, obwohl ein Radfahrstreifen doch für mehr Verkehrssicherheit für den Radverkehr sorgen soll.‘ So sind die Zahlen am Mariendorfer Damm von sechs Fällen auf 14 angewachsen, und am Tempelhofer Damm von 25 auf 31. Zander sieht dringenden Handlungsbedarf.“

Wer von Alt-Tempelhof nach Alt-Mariendorf oder umgekehrt die B 96 entlangfährt, wird davon über-zeugt, dass dieses gefährliche Chaos nur von menschlicher Intelligenz angerichtet werden konnte, der Einsatz von KI hätte vermutlich bessere Lösungen gefunden.

Ed Koch


  
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