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Das Hamburg Journal lässt grüßen

geschrieben von: Redaktion am 12.08.2023, 11:28 Uhr
paperpress616 
Im Deutschen Fernsehen gibt es unzählige Quizz- und Rate-Shows. So zum Beispiel vom NDR „Kaum zu glauben!“ mit Kai Pflaume. Das ist so eine Art Weiterentwicklung des „heiteren Berufe raten“ „Was bin ich“ mit Robert Lembke (1955-1989). Ein Rateteam muss heute nicht nur einen Beruf, sondern vor allem Ereignisse, die jemand erlebt hat, heraus-finden. Gab es bei Lembke noch den Höchstsatz von 50 DM für das Nichterraten, sind es bei Pflaume heute 1.000 Euro. Das Rateteam erhält einen Hin-weis, der in die richtige Richtung zeigt. Welches Werk hätte bei einem Konzert von Young Euro Classic erraten werden müssen, hieße der Hinweis: „Das Hamburg Journal lässt grüßen!“ Ganz einfach: Johannes Brahms, 1833 in Hamburg geboren, Erste Symphony. Die Titelmelodie des „Hamburg Journals“ (täglich um 19:30 Uhr im NDR-Fernsehen) ist nämlich ein Ausschnitt des Hauptthemas aus dem 4. Satz (Takt 61 ff.).

Endlich stand Brahms Erste wieder auf dem Programm von YEC. Einige Mal wurde sie in den letzten Jahren schon angekündigt, aber immer wieder fiel sie aus, zuletzt Coronabedingt, weil kein großes Orchester auf der Bühne Platz nehmen durfte. Nun aber: Das Greek Youth Symphony Orchestra, das 2021 bei YEC ein fulminantes Debüt lieferte, spielte am 11. August im Konzerthaus diese wunderbare Symphony. Das lange Warten hat sich gelohnt.

Unter dem Dirigat von Dionysis Grammenos begann das Konzert mit Franz Liszts symphonischer Dichtung „Prometheus” und Launy Grøndahls Konzert für Posaune und Orchester, mit dem unvergleichlichen Posaunisten Achilles Liarmakopoulos.
Zwei richtige Knallerwerke, die den Saal zum Beben brachten.

Mit Liszts „Prometheus“ „erwiesen die jungen Griechinnen und Griechen diesem tragischen mythischen Helden ihrer Heimat die Ehre.“ Orchester, Dirigent und Solist, alles Griechen. Wer allerdings gehofft hatte, dass wie beim Orchestra del Lyceum de La Habana, wo kubanische Tänze auf dem Podium stattfanden, ein klassischer Sirtaki aufgeführt wird, wurde enttäuscht. Selbst für die Zugabe hatte sich das Orchester ein kräftiges Werk eines deutschen Komponisten ausgesucht, einen Auszug aus Richard Wagners Tannhäuser Ouvertüre. Die Griechen ließen es richtig krachen.

GREEK YOUTH SYMPHONY ORCHESTRA

Erst 2017 ist das Greek Youth Symphony Orchestra (GYSO) von Dionysis Grammenos gegründet worden. Es vereint junge griechische Musikerinnen und Musiker aus allen Landesteilen und dem Ausland. Höhepunkte der Orchestergeschichte waren u.a. sein Berliner Debüt bei Young Euro Classic 2021, ein Auftritt im griechischen Parlament, eine Konzertreihe an der Griechischen Nationaloper im Kulturzent-rum der Stavros Niarchos Stiftung, sowie Auftritte beim Festival Athens & Epidaurus Festival unter Riccardo Muti.

Führende internationale Künstlerinnen und Künstler wie Johannes Debus, Anna Fedorova und Anneleen Lenaerts haben mit dem GYSO zusammengearbeitet. Es ist ferner das erste Orchester in Griechenland, das Virtual-Reality-Technologie (in Form des innovativen ELSON VR Projekts) einsetzt, um dem Publikum eine neuartige Erfahrung klassischer Musikkonzerte zu bieten. Seit 2020 ist das GYSO-Orchestra-in-Residence am Megaron, der Konzert-halle Athens. Quelle: YEC

Weitere Einzelheiten zum Programm unter:
https://young-euro-classic.de/wp-content/uploads/2023/08/230811_ph_greek_druck-1.pdf

Heute bei Young Euro Classic

Dieses Programm verspricht, eine besondere Farbe ins diesjährige Programm von Young Euro Classic zu bringen. Denn wer kennt hierzulande schon Musik vom Balkan, speziell aus Albanien – und dann noch gespielt auf der Langhalslaute Çifteli? Volksmusik für Akkordeon dürfte dem deutschen Publikum genauso wenig geläufig sein. Um diese beiden Schwerpunkte herum hat der Dirigent Desar Sulejmani für sein Western Balkans Youth Orchestra Werke ausgewählt, die an Farbigkeit, Temperament und melodischen Einfällen nichts zu wünschen übriglassen: Den Anfang machen die populären Tänze aus Galánta des Ungarn Zoltán Kodály, danach folgt eine Orchestersuite des Armeniers Aram Khachaturjan, die vor allem Highlights aus seinen berühmten Balletten Spartakus und Gajaneh bietet. Und zum krönenden Abschluss spielen die jungen Musikerinnen und Musiker aus den sechs Nicht-EU-Ländern des Balkans die erste Symphonie, den jugendlichen Geniestreich des erst 18-jährigen Dmitri Schostakowitsch. YEC

Am 13. August ist Kindertag bei YEC. Die Next Generation ist am Zug. Leider sind alle Karten für den Kindertag schon ausverkauft. Am Abend ist das Nationale Jugendorchester Rumäniens zu Gast. Bevor es am 16. August mit dem European Union Youth Orchestra weitergeht, macht YEC am 14. und 15. August eine Pause.

Eine Leserin beziehungsweise einen Leser laden wir am 17. August 2023, um 20:00 Uhr, in das Konzert der norwegischen Ungdomssymfonikerne ein. Begleiten Sie den paperpress YEC-Berichterstatter zu diesem großartigen Konzert, bei dem Gustav Mahlers Fünfte zur Aufführung gelangt. Ferner ist in deutscher Erstaufführung und als Wettbewerbsbei-trag für den Europäischen Komponistenpreis Rolf Guptas Werk „Epitaph – Grabschrift zum Gedenken an die Opfer von Utøya“ zu hören. Pate des Abends ist der Schauspieler Dietmar Bär.

Bewerbungen um den Gastplatz werden bis Sonn-tag, 13. August 2023, 23:00 Uhr, entgegengenommen unter paperpress@berlin.de. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird am Montag, dem 14. August, informiert.

Zusammenstellung und Kommentierung: Ed Koch









  
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