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Da kann einem Angst und Bange werden

geschrieben von: Redaktion am 10.11.2007, 16:52 Uhr
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Die Landeskommission Berlin gegen Gewalt hat eine Arbeitsgruppe damit beauftragt, einen Bericht und Empfehlungen über „Gewalt von Jungen, männlichen Jugendlichen und jungen Männern mit Migrationshintergrund in Berlin“ zu erarbeiten. 225 Seiten umfasst der Bericht. Wenn nicht endlich etwas geschieht, steuert die Stadt in eine Katastrophe.
Die Arbeitsgruppe fordert in ihrem Bericht:

„Die politisch Verantwortlichen auf der Landes- und Bezirksebene sowie die Organisatio-nen der Migrant/innen in Berlin und deren Zusammenschlüsse müssen gemeinsam Ver-antwortung für die Gewaltprävention übernehmen. Sie müssen dazu zügig unter der Fe-derführung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin miteinander verbindliche und trag-fähige Vereinbarungen schließen, aus denen hervorgeht, mit welchen Maßnahmen, in welchem Zeitraum, mit welchen Ressourcen und mit welchen Verantwortlichkeiten ein entsprechendes Programm zur Gewaltprävention umgesetzt wird.“

Aus dem Bericht veröffentlichen wir nachfolgende einige wichtige Passagen:

Junge männliche Personen mit Migrationshintergrund (Es gibt bislang keine einheitliche Definition des Begriffs "...mit Migrationshintergrund". Im Folgenden werden - soweit es sich nicht um Zitate anderer Autor/innen handelt - mit diesem Begriff zugewanderte Per-sonen und Personen mit zugewanderten Eltern oder Großeltern bezeichnet, wobei ein zu-gewanderter Elternteil genügt.) werden im Bereich der Gewaltdelikte in Relation zu ihrem Anteil an der Bevölkerung überproportional häufig polizeilich registriert. Dies hat viele Ursachen.

Risikofaktoren für gewalttätiges Verhalten junger männlicher Personen mit Migra-tionshintergrund sind

mit Blick auf junge männliche Personen mit Migrationshintergrund

innerfamiliäre Gewalt und autoritäre Erziehung, mangelhafte Unterstützung durch die El-tern im Rahmen von Bildungsprozessen, Schulversagen, mangelhafte interkulturelle Kom-petenz, unzureichende Selbstwirksamkeitserfahrungen, mangelhafte Kenntnisse der deut-schen und der Sprache des Herkunftslandes, Perspektivlosigkeit im Hinblick auf Ausbil-dung und Beruf, das Angewiesensein auf den Bezug von staatlichen Transferleistungen, das Erlernen einer patriarchal geprägten Geschlechtsrollenidentität, das Erlernen dysfunk-tionaler Werte und Normen, Erfahrungen von Bürgerkrieg, Krieg und Flucht, ein unzurei-chendes Rechtsbewusstsein, Generationskonflikte, Identitätskonflikte, Diskriminierungser-fahrungen, Selbststigmatisierung, Orientierung an Gewalt legitimierenden Männlichkeits-normen und –konzepten, Orientierung an devianten und gewaltbefürwortenden Gruppen Gleichaltriger

mit Blick auf die in Berlin lebenden Familien mit Migrationshintergrund

soziale Desintegration der Familien (Armut, Abhängigkeit von staatlichen Transferleistun-gen, Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, sozialräumliche Marginalisierung), Bil-dungsferne der Eltern, mangelhafte interkulturelle Kompetenz, mangelnde Sprachkennt-nisse der Eltern, Perspektivlosigkeit der Eltern, unzureichende Erziehungskompetenz der Eltern, insbesondere auch im Hinblick auf die geschlechtsspezifischen Aspekte von Erzie-hung, Gewalt als Erziehungsmethode, unsicherer Aufenthaltsstatus von Familien, Erfah-rungen von Bürgerkrieg, Krieg und Flucht, Traumatisierungserfahrungen der Eltern, Dis-kriminierungserfahrungen, Selbststigmatisierung, fehlende Partizipationsmöglichkeiten, Aufrechterhaltung dysfunktionaler Werte und Normen, Konzepte der Ungleichheit von Mann und Frau, Häusliche Gewalt, Gewalt legitimierende Männlichkeitsnormen, mangeln-de/r Integrationswille/- fähigkeit der Eltern, mangelnde Akzeptanz der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht ausreichende Selbstwirksamkeitserfahrungen.

mit Blick auf die Communities der Bürgerinnen und Bürger nichtdeutscher Herkunft in Berlin

traditionelle, auf der Ungleichheit von Mann und Frau basierende Vorstellungen des Ver-hältnisses der Geschlechter, die unzureichende Auseinandersetzung mit dem Thema "Gewalt", das undifferenzierte Festhalten an traditionellen, für hochindustrialisierte Gesell-schaften dysfunktionalen Werten, das Festhalten an überkommenen Konfliktlösungsmus-tern, die der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht entsprechen, das Feh-len von Organisationen vor allem von libanesischen und palästinensischen Bürgerinnen und Bürger als Ansprechpartner für die Politik

mit Blick auf die Mehrheitsgesellschaft

mangelnde Akzeptanz der Tatsache, dass die Bundesrepublik ein Einwanderungsland und eine multikulturelle Gesellschaft ist, mangelnde Bereitschaft zur Integration von Bürgerin-nen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft, Ethnisierung des Problems der Gewalt von jun-gen männlichen Personen mit Migrationshin-tergrund, fremdenfeindliche und rassistische Einstellungen innerhalb der Mehrheitsgesellschaft, Gestaltung des Aufenthaltsrechts, un-zureichende Kenntnis und Akzeptanz fremder Kulturen, mangelhafte interkulturelle Kom-petenz, Islamophobie, individuelle und strukturelle Diskriminierung von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft, unzureichende interkulturelle Ausrichtung von Institutio-nen, mangelhafter Umgang insbesondere der Bildungsinstitution Schule mit den Proble-men junger Migranten, insbesondere hinsichtlich ihres Erziehungsauftrages, Mangel an Ausbildungs- und nicht prekären Arbeitsplätzen, unzureichender Dialog mit den Organisa-tionen der Communities von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft

mit Blick auf die Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft

der mangelnde Konsens darüber, welche Forderungen verbunden mit welchen Konse-quenzen an die Mitglieder von Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft bezüglich des Inte-grationsprozesses zu stellen sind, der mangelnde Konsens darüber, wie die Förderung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund zu gestalten ist und welche Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen sind, die mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit, aus der jeweiligen Haltung des "Ihr" versus "Wir" zu einer gemeinsamen Haltung des "Wir" zu ge-langen.

Gewaltprävention in diesem Zusammenhang ist auf differenzierte ressort- und Institutionen übergreifende Mehrebenenkonzepte angewiesen. Deren Zielgruppen sind sowohl Mitglie-der und Institutionen der Mehrheitsgesellschaft als auch Mitglieder und Institutionen der Communities von Bürgerinnen und Bürgern nichtdeutscher Herkunft. Entwicklung und Umsetzung von wirksamen Konzepten der Gewaltprävention sind nur in gemeinsamer Verantwortung möglich; sie setzen einen Dialog auf gleicher Augenhöhe, den Verzicht auf Schuldzuweisungen und Respekt vor anderen Kulturen voraus. Dies gilt um so mehr, als der Mikrozensus 2005 deutlich gemacht hat, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Einwanderungsland und faktisch eine multikulturelle Gesellschaft ist.

Die geschlechtsspezifischen Dimensionen delinquenten Verhaltens von jungen männli-chen Personen mit Migrationshintergrund müssen im Rahmen der Gewaltprävention zu einem zentralen und durchgängig zu berücksichtigendem Thema gemacht werden: Das Verständnis des Verhältnisses der Geschlechter und die daraus resultierenden Männlich-keitskonzepte spielen eine zentrale Rolle für die Ausübung von Gewalt nicht nur bei jun-gen männlichen Personen mit Migrationshintergrund. Allerdings tun sie dies vor dem Hin-tergrund, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund und deren Familien - ganz ab-gesehen von Diskriminierungserfahrungen - in weit über dem Durchschnitt der Bevölke-rung liegenden und in der Gesamtheit der auf sie einwirkenden Belastungsfaktoren als herausragend prekär zu bewertenden Lebensbedingungen in Bezug auf Bildung, Ausbil-dung, Arbeit, Partizipationsmöglichkeiten und Aufenthaltsstatus aufwachsen.

Gerade für junge männliche Personen mit Migrationshintergrund bedeutet dies, dass ihre Möglichkeiten, Selbstwirksamkeit zu erfahren, in einer für sie wichtigen und - auch migra-tionsbedingt - schwierigen Phase der Identitätsentwicklung äußerst eingeschränkt sind. In dieser Situation wird der Körper oftmals zur vermeintlich letzten Ressource. Um durch ihn Selbstwirksamkeit zu erfahren und um sich eigener Identität zu versichern, wird diese Ressource gepflegt, mitunter bis zur Hypermaskulinität aufgebläht und in Form von Gewalt zum Schaden anderer eingesetzt.

Präventionskonzepte zur Reduzierung von Gewalt von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund müssen vor diesem Hintergrund neben den geschlechtsspezifi-schen Aspekten des Problems, neben der Thematisierung eines nicht zu tolerierendem Verständnisses des Verhältnisses der Geschlechter vor allem diejenigen Bereiche in den Blick nehmen - unter anderem auch um der Gefahr wachsender Ethnisierung des Pro-blems der Gewaltdelinquenz von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund zu begegnen -, durch deren Veränderung die Selbstwirksamkeitsmöglichkeiten und -erfahrungen der jungen Menschen erweitert werden können. Hierzu zählen in erster Linie - aber keineswegs nur - Bildung, Ausbildung, Arbeit, Partizipation und für einzelne Gruppen von Migranten und Migrant/innen in besonderem Maße das Aufenthaltsrecht.

Essentials

Auf Grund der Vielfalt und Komplexität der Ursachen für die überproportionale Beteiligung von jungen männlichen Personen mit Migrationshintergrund an Gewaltdelikten in Berlin hat die Arbeitsgruppe einen umfangreichen Katalog von Empfehlungen zur Gewaltpräven-tion vorgelegt. Diesen in einer Kurzfassung zusammenzufassen, würde den vielen und nicht voneinander zu trennenden Handlungserfordernissen in keiner Weise gerecht wer-den und die Bedeutung der einzelnen Empfehlungen für die Gewaltprävention nicht ad-äquat aufgreifen können Anstelle einer Kurzfassung der Empfehlungen wurden deshalb einige Essentials formuliert, die im Zusammenhang mit der Reduzierung der Gewalt von jungen, männlichen Personen mit Migrationshintergrund von zentraler und grundlegender Bedeutung sind:

1. Einflussfaktoren benennen und kommunizieren - der Ethnisierung der Probleme entgegentreten

Die überproportionale Beteiligung von jungen männlichen Personen mit Migrationshinter-grund an Gewaltdelikten in Berlin hat soziale und geschlechtsspezifische Ursachen. Kultu-relle und migrationsbedingte Faktoren können verstärkend auf Häufigkeit und Intensität gewaltförmigen Verhaltens wirken. Verantwortliches Handeln in diesem Zusammenhang bedeutet unter anderem, jedweder Ethnisierung der Probleme - vor allem auch öffentlich - entgegenzutreten.

2. Problembewusstsein schaffen

Die Organisationen der Migrant/innen in Berlin müssen mehr als bisher in ihre Communites hinein kommunizieren, dass Jungen, männliche Jugendliche und junge Män-ner mit arabischem, türkischen und einem Migrationshintergrund aus den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens überproportional häufig Gewaltdelikte begehen und dadurch nicht nur Opfer schaffen, sondern wesentlich dazu beitragen, dass sich viele, vor allem junge Menschen, nicht ohne Angst vielerorts in Berlin bewegen können.

3. Umdenken

Die im vorliegenden Bericht erörterten Probleme sowie deren Ursachen sind zu einem sehr großen Teil seit Jahren beziehungsweise seit Jahrzehnten bekannt. Bisher erprobte Lösungswege haben jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Vor diesem Hinter-grund darf und kann es ein einfaches "Weiter so" nicht geben. Neue und auch Mut erfor-dernde Wege zu Lösungen, die auch strukturelle Probleme in den Blick nehmen, müssen ebenso entwickelt werden, wie ein angemessener und problemadäquater Umgang zwi-schen allen Verantwortlichen.

4. Vielfalt akzeptieren

Die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung für Berlin macht deutlich, dass ein Denken in den Begriffen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft nicht zukunftstauglich ist. Die Bürge-rinnen und Bürger Berlins müssen anerkennen, dass die Konstruktion eines "Wir" und "Ihr" entlang der ethnischen Herkunft keinerlei Beitrag zur Lösung der anstehenden Probleme leisten kann. Dies kann nur im Rahmen der Entwicklung eines gemeinsamen Selbstver-ständnisses einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft gelingen.

5. Eine Kultur der Anerkennung von Vielfalt in Berlin schaffen

Es ist deshalb für alle Bürgerinnen und Bürger Berlins von zentraler Bedeutung, dass in Berlin eine Kultur der Anerkennung von Vielfalt geschaffen wird, die nicht nur dazu führt, die relative Sprachlosigkeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrations-hintergrund und deren mangelhafte Kenntnis der jeweiligen Kulturen zu überwinden sowie gegenseitiges Interesse aneinander zu entwickeln, sondern dazu, dass Interkulturalität in allen gesellschaftlichen Bereichen strukturell verankert wird. Anerkennung von Vielfalt heißt auch, sie als Bereicherung für die Gesellschaft wahrzunehmen. Viele gesellschaftli-che Probleme lassen sich nur mit innovativen Ideen lösen, wozu gerade die gesellschaftli-che Vielfalt einen Beitrag leisten kann.

6. Umsteuern
Wegen der zentralen Bedeutung eines friedlichen Zusammenlebens von Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund für die Zukunft Berlins und um die Chancen von Vielfalt und Interkulturalität zu nutzen, ist ein Umsteuern auch im finanziellen Bereich erforderlich. Prävention kostet ebenso Geld, wie die Weiterentwicklung Berlins zu einer von einer Kultur der Anerkennung und Vielfalt geprägten Metropole. Es sind entsprechen-de Prioritäten zu setzen.

7. Gewaltprävention verantwortlich gestalten

Auf Grund der Vielschichtigkeit und Komplexität der Einflussfaktoren, die für gewalttätiges Verhalten junger männlicher Personen mit Migrationshintergrund von Bedeutung sind, muss Prävention in den unterschiedlichsten Bereichen - unter anderem in der Schule, in der Jugendhilfe und bei Polizei und Justiz - sowie auf den unterschiedlichsten Ebenen im Rahmen der Berliner Integrationspolitik gestaltet werden. Koordiniertes, ressort- und Insti-tutionen übergreifendes Handeln ist in diesem Zusammenhang als Querschnittsaufgabe zu realisieren. Die Umsetzung lediglich einzelner punktueller Maßnahmen führt - wie die Vergangenheit gezeigt hat - nicht zum Erfolg. Angesichts der Gewaltdelinquenz junger männlicher Personen mit Migrationshintergrund und deren Bedeutung für ein produktives Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger Berlins ist darüber hinaus rasches und beson-nenes Handeln aller Beteiligten und Verantwortlichen erforderlich.

8. Perspektiven schaffen

Die Politik im Land Berlin ist gefordert, für Migrant/innen tatsächlich realistische Perspekti-ven auf dem Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt zu schaffen und die strukturellen Be-nachteiligungen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Bereich der Bildung zu beseitigen. Sie steht darüber hinaus in der Verantwortung, allen Formen von Diskriminierung von Migrant/innen wirksam entgegenzutreten.

9. Position beziehen

Die Organisationen der Migrant/innen in Berlin müssen sich weitaus klarer als bisher zu wesentlichen Fragen der Gewaltprävention positionieren und diese Positionen auch in die jeweiligen Communities hinein kommunizieren. Sie müssen in aller Deutlichkeit klarzustel-len, dass auch aus ihrer Sicht Integration die Bereitschaft zum Erlernen der deutschen Sprache voraussetzt, Bildung ein entscheidender Schlüssel zur Integration ist, die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze für alle in Deutschland lebenden Men-schen bindend sind, Männer und Frauen gleiche Rechte haben und dem zufolge insbe-sondere häusliche und sexuelle Gewalt sowie Zwangsheirat nicht toleriert werden, der Staat das Gewaltmonopol hat und Selbstjustiz nicht toleriert wird, Kinder eigene Rechte - unter anderem das Recht auf gewaltfreie Erziehung - haben, Rassismus, Antisemitismus sowie Diskriminierung Probleme auch der eigenen Communities sind und dass die Bürge-rinnen und Bürger mit Migrationshintergrund selbst einen Teil der Verantwortung für ihre Integration übernehmen müssen und nicht in einer Opferrolle verharren dürfen.




  
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