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Zum BVG Kommentar eine Antwort

geschrieben von: Redaktion am 16.03.2008, 17:11 Uhr
paperpress554 
Leider hast du diesmal nicht die richtigen Fakten. Ein BVG Busfahrer verdient keine 3.000 Euro im Schnitt. Nach den mir bekannten Zahlen kommt ein Alt-Busfahrer auf maximal 2.800,00 € mit allen Zuschlägen brutto. Der Schnitt liegt bei ca. 2.500,00 € und somit um 500,00 € geringer als du es in deinem Kommentar schreibst.
Ver.di hat ihre Forderung bereits modifiziert und auch eine Laufzeit von bis zu 30 Monaten für einen neuen Tarifvertrag angeboten. Leider geht die andere Seite auch hierauf nicht ein.

Der Senat spart als Eigentümer der BVG natürlich nur vordergründig, denn selbst bei einem Verkauf des Linienangebots an Dritte, müsste er die Altschulden der BVG aus dem Landeshaushalt übernehmen. Übrigens wurde der Zuschuss des Senats zum Leistungsangebot der BVG in den letzten Jahren von 1 Milliarde Euro auf nunmehr 350 Millionen Euro abgesenkt. Dies müssen die Beschäftigten durch eine höhere Produktivität ausgleichen. Ein Busfahrer fährt heute mehrere tausend Kilometer mehr im Jahr, als noch 1990. Es geht also nicht nur um eine Schmerzensgeldzulage.

Es liegt in der Hand der Arbeitgeber zu einem Tarifabschluss zu kommen. Aber ohne Sarrazin und Wowereit, die beide ja im Osterurlaub sind, bewegt sich ja keiner auf der Arbeitgeberseite. Schade!

Übrigens: Streik ist keine Selbstzweck und tut auch den Streikenden weh. Selbst wenn ver.di mit den Kolleginnen und Kollegen diese Tarifauseinandersetzung verliert, verloren hat schon die BVG und damit der Senat, denn, um mit der neuen Kampagne zu sprechen: Sei Busfahrer, sei BVGer, sei Berlin, wird ein Busfahrer kaum mehr sagen. Ihm wird es mehr und mehr egal sein, was um ihn herum passiert. Auch dies ist Schade!

Gruß
Uwe Januszewski

  
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