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Beiträge: Der Gasometer hat ein Ei gelegt

geschrieben von: Redaktion am 06.08.2009, 17:17 Uhr
paperpress570 
Irgendwie kommt einem dieses Ei bekannt vor. Es ähnelt stark der Kuppel auf dem Reichstag. Und entstehende Ähnlichkeiten sind nicht rein zufällig, sondern beabsichtigt. Diese Stahlzeltkonstruktion stand bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 links neben dem Reichstagsgebäude und diente für alle möglichen Veranstaltungen des Bundestages. Abgeordnete luden ihre Wähler zu einem informativen Nachmittag ein und gingen anschließend mit ihnen in eine andere, daneben liegende Arena, um eines der vielen Fußballspiele zu sehen.
Was ist seitdem mit der Bundestagsarena geschehen, fragte sich der eine oder andere. Zum Verschrotten war sie natürlich viel zu schön. Sie wurde eingemottet und nun vom Schöneberger Gasometer-Investor Reinhard Müller nicht nur wieder entdeckt, sondern auch zu neuem Leben erweckt.

Heute, am 6. August 2009, feierten der Tempelhof-Schöneberger Baustadtrat Bernd Krömer (CDU), Reinhard Müller und dessen Kompagnon Robert Karas Richtfest im Gasometer. Die Bundestagsarena passt genau in den Gasometer und dient künftig, wie schon 2006, für Veranstaltungen, die schwerpunktmäßig mit dem Thema Energie zu tun haben sollen. Das Europäische Energie-Forum (EUREF) nimmt seine Arbeit auf. Erst am 15. Juli 2009 wurde die Festsetzung des Bebauungsplans mit großer Mehrheit von der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen. Schritt für Schritt geht es nun voran. Reinhard Müller lässt auf seinem Gelände keine lange Weile aufkommen. Dient der Gasometer seit Ostern als eine der schönsten Aussichtsplattformen Berlins mit einem Rundumblick, so werden in Kürze auch Veranstaltungen im Innern des 100 Jahre alten Gasometers stattfinden, zumindest für die nächsten zwei Jahre, ehe dann der endgültige Einbau angegangen wird. Die Arena wird so abgedichtet, dass sie auch beheizbar ist, nutzbar also zu jeder Jahreszeit.

Im Frühjahr 2010 will Reinhard Müller eine „Schaustelle EUREF“ einrichten, damit sich jeder Interessent ständig über den Baufortschritt informieren kann und darüber, was EUREF plant und veranstaltet.

Nach den Ansprachen war Muskelkraft gefragt. Der Richtkranz musste nach oben gehievt werden. Neben Reinhard Müller und Bernd Krömer zogen auch die beiden EUREF-Geschäfts-führer Dr. Lothar de Maizière und Dr. Gerhard Hofmann am Stahltau.

Hintergrundinformationen zu EUREF:

Auf dem Weg zur ersten privaten Energie-Universität in Berlin

In Deutschlands Hauptstadt entsteht eines der wichtigsten zukunftsweisenden Projekte der internationalen Energie-Zusammenarbeit: das Europäische Energie Forum - kurz: EUREF. Zum ersten Mal finden sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um gemeinsam Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in einem für die gesamte Menschheit entscheidenden Thema zu suchen: Energie.

Mittelpunkt des Forums ist das Europäische Energie-Institut, das EUREF-Institut. Die bisher getrennt voneinander arbeitenden Energie-Fachrichtungen (für fossile und erneuerbare Energiequellen: Kohle, Öl und Gas, Kernenergie einerseits, u.a. Wasserkraft, Biogas, Solar- und Windenergie, Geothermie andererseits) sollen zusammengebracht, interdisziplinär Forschung betrieben und Lehre angeboten werden. An den technologischen Lehrstühlen sollen Experten wirtschaftliche und sicherheitspolitische Voraussetzungen erforschen, aber auch Folgen der Wandlung in der Energieversorgung - sowie postfossile Mobilität, Nachhaltigkeit und etwa die "Ökonomie des Klimawandels" (Titel einer Vorlesung von EUREF-Institut-Beirats-Mitglied und Welt-Klimarats-Präsident Prof. Dr. Edenhofer an der TU Berlin).

Das international zusammengesetzte Kollegium des EUREF-Instituts soll zum Thema Energie nicht nur forschen und lehren, sondern auch beraten. Die Verknüpfung von Naturwissenschaften, Wirtschafts- und Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften wird neue Ansätze bei Energiedienstleistungen, Energieeffizienz und der Umsetzung der Emissionsziele, aber auch in der Energieaußen- und Sicherheitspolitik schaffen.

Masterstudiengänge, Summer Schools und Weiterbildungsangebote, internationale, praxisnahe und lösungsorientierte Forschung und eine Energie-Akademie als Think Tank für die Beratung von Politik und Wirtschaft werden das EUREF-Institut zu einem relevanten Player an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden lassen. (Quelle: www.euref-institut.eu)

Bericht: Ed Koch


  
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