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Topic: Ausgabe Nr. 550 - Februar 2018

In diesem Topic sind folgende Beiträge:

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Hätten sie geschwiegen, wären sie kluge Männer geblieben...

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 10. Februar 2018, 07:13 Uhr
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Diese leicht abgewandelte Volksweisheit trifft gleichermaßen auf Martin Schulz wie auf Sigmar Gabriel zu. Was hat bloß Martin Schulz geritten, ohne Not, vor dem Mitgliederentscheid einzugestehen, dass er nicht der richtige Vorsitzende für die Erneuerung der SPD ist? Und dann diesem Schlag ins Gesicht der Partei, dessen Delegierte ihn zweimal in einem Jahr zum Vorsitzeden gewählt haben, noch einen weite-ren Hieb zu versetzen und anzukündigen, Außenmi-nister werden zu wollen? Das ist wirklich zu viel des Bösen. „Ich habe mich so entschieden!“ Also, er und Frau Nahles. Warum macht Schulz so etwas, und warum macht Andrea Nahles mit? War es wirklich nicht vorhersehbar, dass ein Shitstorm innerhalb der Partei losbricht? Da fällt einem doch nur noch Alfred Tetzlaff ein: „Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm. Er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken.“




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Nur ein Nein rettet noch die SPD

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 09. Februar 2018, 08:03 Uhr
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Natürlich bleibe ich bei meiner Meinung, dass die Mitglieder der SPD dem Koalitionsvertrag zustimmen sollten. Die Gefahr für die SPD bei einer möglichen Neuwahl in die Bedeutungslosigkeit zu versinken und sich mit der AfD darum streiten zu müssen, wer stärkste Oppositionspartei wird, kann ja wohl nicht die Fortsetzung der Geschichte dieser ruhmreichen Partei sein.




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Nachruf auf Heinz "Micky" Beinert

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 08. Februar 2018, 08:49 Uhr
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Gestern war ich auf dem Heidefriedhof in Mariendorf. Der Vater eines guten Freundes war mit 88 Jahren Anfang Januar verstorben. Schon seit langem hängt die schwarze Krawatte in meinem Kleiderschrank ganz weit vorn. Je älter man wird, desto häufiger braucht man sie, um alten Bekannten und Freunden die letzte Ehre zu erweisen. Ich lege die Krawatte gar nicht erst zurück in den Schrank, denn am 23. Februar kommt sie erneut zum Einsatz. Wie ich heute früh erfuhr, ist ein alter Freund und Weggefährte, ebenfalls mit 88 Jahren, im Januar verstorben. Am 23. Februar wird Heinz Beinert, von allen nur Micky genannt, zu Grabe getragen. Zu seinem 80sten Geburtstag veröffentlichten wir in der Ausgabe 451 vom 2. November 2009 den folgenden Artikel. Er ist sehr lang, aber lesenswert. Wir haben kein Wort verändert oder angepasst, sondern jeden Satz so belassen.




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einerseits - andererseits

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 08. Februar 2018, 07:17 Uhr
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einerseits...

Mehr war nicht rauszuholen. Nicht für die SPD, aber auch nicht für CDU und CSU. Wenn alles umgesetzt wird, was im Koalitionsvertrag steht, wird es in vielen Bereichen des Lebens etwas besser werden. Bei der Umsetzung darf man jedoch skeptisch sein, denn schon im Vorgängervertrag zwischen Union und SPD ist nicht alles Realität geworden, was auf dem Papier stand. Abgerechnet wird zum Schluss, das heißt 2021. Dann werden wir sehen, ob diese Koalition das Land wirklich weitergebracht hat und was es den beteiligten Parteien bei der dann anstehenden Wahl an Stimmen bringt.




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Warten auf...

geschrieben von: Redaktion am Mittwoch, 07. Februar 2018, 08:32 Uhr
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Soweit ich mich erinnere, ist in dem Theaterstück von Samuel Beckett, „Warten auf Godot“, jener Godot nicht gekommen. Unverrichteter Erwartungen gingen die Zuschauer nach der Vorstellung nach Hause. Und nun? Jede Sekunde ist damit zu rechnen, dass der Koalitionsvertrag vorgestellt wird, oder auch nicht.




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10.315 Tage

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 04. Februar 2018, 13:52 Uhr
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In der ARD-Quiz-Sendung „Wer weiß denn sowas?“ wurde vor einigen Wochen die Frage gestellt, was am 5. Februar 2018 besonders ist. Eine der drei möglichen Antworten war: 10.315 Tage stand die Berliner Mauer und das ist am 5. Februar 2018 10.315 Tage her. Ich weiß nicht mehr, ob Elton oder Bernhard Hoëcker die richtige Antwort gab. Jedenfalls rechnete ich nach und es stimmte. Zirkeltag nennt man dieses Ereignis, das in den Medien rauf und runter behandelt wird, mit größerer Aufmerksamkeit als an einem 13. August oder 9. November. Ich habe während dieser 20.630 Tage im Westteil Berlins gelebt, also die Zeit während und nach der Mauer. Nach den Fakten zur Mauer folgt ein leicht sarkastischer Rückblick auf mein Leben mit der Mauer und danach.




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Kühnert bei Böhmermann

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 04. Februar 2018, 13:51 Uhr
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Juso-Chef Kevin Kühnert ist in den letzten Monaten fast von jedem interviewt worden. Zwar lieferte das Gespräch mit Jan Böhmermann am 1. Februar in der 100sten Sendung des Magazins „neo royale“ keine neuen Erkenntnisse, es war aber das entspannteste und unterhaltsamste Gespräch zu dem Thema „No GroKo.“ Kühnert hält sowohl eine Minderheitsregierung wie Neuwahlen für möglich. Angst hat er vor keine dieser Möglichkeiten, und gut schlafen könne er auch. Er ist zutiefst von dem überzeugt, was er macht. Mit seinen Jusos im Rücken ist der Berliner Kevin Kühnert das Bollwerk gegen die Neuauflage der Großen Koalition, die nach neusten Umfragen gerade noch über 50 Prozent kommt. Ginge es nach ihm, müsste es gar keinen Mitgliederentscheid geben. Die SPD könne jederzeit die Verhandlungen mit der Union beenden.




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Schwankungen

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 04. Februar 2018, 13:49 Uhr
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„Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre…“ So beginnen die Umfragen der Meinungsforscher. Ich bin ja ein großer Freund dieser Wasserstandsmeldungen. Häufig hat sich gezeigt, dass das tatsächliche Ergebnis am Wahlabend gar nicht so weit weg von den Umfragen ist.




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Familienbande

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 16. Dezember 2007, 16:01 Uhr
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Als Johannes Rau 1999 zum Bundespräsidenten gewählt werden wollte, trat seine Tante gegen ihn an. Johannes Rau war mit Christina Rau, Tochter von Christa Delius, einer Tochter des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann und seiner Frau Hilda, verheiratet. Christina Rau ist also die Enkelin von Gustav Heinemann. Dessen älteste Tochter, die streitbare Theologie-Professorin Uta Ranke-Heinemann, vor der selbst Ratze (Wir sind Papst) in Deckung geht, ist somit die Tante von Christina Rau, und demzufolge war Johannes Rau Utas angeheirateter Neffe. Johannes gewann die Wahl im zweiten Gang, seine von der PDS vorgeschlagene Tante landete im Abseits. Nach der Wahl sagte Rau angesichts der familiären Umstände: „Jetzt habe ich gelernt, was Familienbande bedeutet!“



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Beiträge: Kampf um die Rathäuser

geschrieben von: Redaktion am Montag, 10. Dezember 2007, 09:04 Uhr
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Herausgegeben von Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin [MBR]
Chausseestraße 29 | 10115 Berlin | Telefon: 030. 240 45 430 | Fax: 030. 240 45 319 | www.mbr berlin.de - Kontakt und VisdP Bianca Klose | c/o VDK e.V. | Chausseestraße 29 | 10115 Berlin
Berlin im November 2007



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