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Topic: Ausgabe Nr. 557 - September 2018

In diesem Topic sind folgende Beiträge:

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Fleischhauers Venezuela Syndrom

geschrieben von: Redaktion am Freitag, 14. September 2018, 07:50 Uhr
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Jan Fleischhauer ist Autor beim Spiegel. Bekannt geworden ist er durch sein 2009 erschienenes Buch „Unter Linken“. Ein Bestseller. Das „meistverkaufte Sachbuch des Jahres“, indem er „seine Entwicklung zum Konservativen mit dem Dogmatismus seines sozialdemokratischen Elternhauses und ähnlicher Milieus“, beschreibt. Mit anderen Worten: der Mann hatte eine schwere Kindheit. 2012 arbeitete er diese weiter auf mit dem nächsten Buch: „Was Sie schon immer von Linken ahnten, aber nie zu sagen wag-ten“. Höhepunkt seiner Linken-Bewältigung ist die Abrechnung mit der Berliner Links-Koalition. Berlin sei das „Venezuela Deutschlands.“ Spätestens ab dieser Kolumne muss man sich große Sorgen um den Mann machen.




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Das kann ja nicht wahr sein - Maaßen immer noch im Amt

geschrieben von: Redaktion am Donnerstag, 13. September 2018, 08:16 Uhr
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Maaßenloses Vertrauen in den Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes hat neben AfD, Pegida, CSU und einer Reihe von Abgeordneten der CDU und FDP kein klar denkender Mensch mehr. Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass jemand unsere Verfassung schützen soll, der via Bild-Zeitung Tatsachen bei einer Demonstration in Chemnitz leugnet, sich mit AfD-Funktionären trifft und im Fall Amri ganz offenkundig gelogen hat. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Einer dieser Punkte hätte im Normalzustand ausgereicht, um diese „Karikatur eines Verfassungs-schützers“ (Makus Feldenkirchen auf Radio Eins) fristlos aus dem Amt zu entfernen.




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Martin Schulz - Blick zurück, aber nicht im Zorn

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 11. September 2018, 08:32 Uhr
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In unregelmäßigen Abständen trifft sich die Journalistin Lea Rosh mit Persönlichkeiten aus der Politik am Fehrbelliner Platz. Am Montag, dem 10. September, empfing sie Martin Schulz. Rund 100 Gäste nahmen an dem Gespräch teil. Zuerst ein Wort zu Frau Rosh. Sie wird am Berliner Verfassungstag, dem 1. Oktober, 82 Jahre alt. Bewundernswert, wie sie nach wie vor mit fester klarer Stimme ihre Gespräche führt, auf eine sehr persönliche Weise, nicht in dem satt-sam bekannten 90-Sekunden-Takt der üblichen Interviews. Sie beleuchtete in dem Gespräch das Leben von Martin Schulz, dem Buchhändler und Bürgermeister von Würselen bis zum gescheiterten Kanzlerkandidaten.




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Unvergessen: Erhard Pietsch

geschrieben von: Redaktion am Dienstag, 11. September 2018, 06:52 Uhr
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Heute wäre Erhard Pietsch 64 Jahre alt geworden. Ein schönes Alter, das er leider nicht erreichen konnte. Im Februar dieses Jahres starb er, völlig unerwartet. Die Nachricht aus Marienfelde war für alle, die ihn kannten, ein Schock. Gemeinsam mit Sven Regen leitete er das PieReg Druckcenter Berlin. Es ist ein hochmoderner Produktions-Betrieb mit integrierter Vorstufe, einem Druck-saal und einer Buchbinderei. Vor über 30 Jahren begann diese Erfolgsstory: 1980 nahm Erhard Pietsch als ausgebildeter Großoffsetdrucker seine Tätigkeit in der Hausdruckerei des Lebensmittelkonzerns Otto Reichelt auf. Druckte man dort zu Beginn noch auf einer Einfarb-Druckmaschine einfache Textplakate, wurde die kleine Hausdruckerei schon bald zu einem richtigen grafischen Betrieb ausgebaut.




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Die Weiße Rose trägt schwarz - Uwe Rath gestorben

geschrieben von: Redaktion am Montag, 10. September 2018, 13:21 Uhr
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Die „Weiße Rose“ ist nicht nur die größte Jugendeinrichtung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, sondern auch die bedeutendste und bekannteste. Und noch mehr: Ein Kulturzentrum. Das Haus der Jugend wurde 1956 eröffnet. Und schon zwei Jahre später, zu Weihnachten 1958, war Uwe Rath das erste Mal zu Gast in dem Haus. Da war er allerdings gerademal ein paar Monate alt und wurde von seinem Vater zu einem Konzert mitgenommen. Mit dem Hinweis, sie möge dafür sorgen, dass er nicht schreit, drückte der Vater seinen Sohn einer Mitarbeiterin in den Arm. Und 22 Jahre später war eben diese Frau die Chefin von Uwe Rath, als er die Leitung des Hauses der Jugend „Weiße Rose“ übernahm.




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Lernort EUREF

geschrieben von: Redaktion am Montag, 10. September 2018, 08:26 Uhr
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90 Auszubildenden der Firma OBETA waren in der letzten Woche zu Gast bei Schneider Electric auf dem EUREF-Campus. An den beiden Tagen konnten die jungen Leute viel lernen, Eindrücke sammeln und Netzwerke knüpfen. Für OBETA war dies bereits das vierte AusbildungsMeeting.




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Gedenkveranstaltung zum 70sten Jahrestages der Rede von Ernst Reuter

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 09. September 2018, 16:47 Uhr
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Im Allianz-Forum am Pariser Platz gedachten heute Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der historischen Rede von Ernst Reuter vor 70 Jahren vor dem Reichstag. 300.000 Menschen hatten sich auf dem Platz der Republik versammelt. Die Rede war nicht nur als Appell an die West-Alliierten gedacht, sondern sollte auch den Durchhaltewillen der Menschen stärken, die über die Luftbrücke fast ein Jahr lang mit Flugzeugen versorgt wurden.




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Ihr Völker der Welt

geschrieben von: Redaktion am Sonntag, 09. September 2018, 05:17 Uhr
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In Berlin wurden viele bedeutende Reden gehalten. Keine war aber von so existenzieller Bedeutung wie jene, die Ernst Reuter am 9. September 1948 auf dem Platz der Republik vor dem zerbombten Reichstagsgebäude hielt. Ernst Reuter war seit Juni 1947 der gewählte Oberbürgermeister von ganz Berlin. Die Ernennung hing jedoch von dem einstimmigen Votum der vier Siegermächte ab. Und die Sowjetunion verweigerte ihre Zustimmung. Deshalb führte Louise Schroeder die Geschäfte des Oberbürgermeisters. Die Wirren, in denen sich Berlin zu dieser Zeit befand, sind bekannt. Sie führten letztlich zur Teilung der Stadt in West und Ost. Ost-Berlin wurde vom Berliner Rathaus unter sowjetischer Führung verwaltet und West-Berlin unter Kontrolle der Westalliierten USA, Groß Britannien und Frankreich vom Rathaus Schöneberg aus. Am 7. Dezember wurde Ernst Reuter zum Oberbürgermeister von West-Berlin gewählt. Seit Einführung der neuen West-Berliner Verfassung trug er den Titel Regierender Bürgermeister. Er starb im Amt am 29. September 1953. Er wurde nur 64 Jahre alt.




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Herzlichen Glückwunsch SIRPLUS

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 08. September 2018, 08:08 Uhr
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Das von der Bundesministerin Julia Klöckner ausgezeichnete Startup SIRPLUS hat in den letzten zwölf Monaten mehr als 700 Tonnen Lebensmittel vor der Tonne gerettet. Dies entspricht 865 Tonnen CO2, die sonst ungenutzt verschwendet worden wären. Das Unternehmen etabliert somit nicht nur ein innovatives Konzept zur Steigerung der Lebensmittelwertschätzung, sondern auch für mehr Klimaschutz.




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Tatort Lichtenrade

geschrieben von: Redaktion am Samstag, 08. September 2018, 07:18 Uhr
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Lichtenrade ist neben Schmöckwitz in Köpenick der südlichste Ortsteil Berlins. Kein Hotspot. Aber lebens- und liebenswert. Die Lichtenrader waren im Alt-Bezirk Tempelhof, und noch heute, immer etwas Besonderes. Auch politisch. Hier wuchs Klaus Wowereit auf. Sein Gegenpart, Michael Müller, erblickte das Licht der Welt im nördlichen Teil des Bezirks, in Neu-Tempelhof. Zwischen Nord und Süd ging es nicht immer friedlich zu. Es dauerte seine Zeit, bis sich zwischen Wowereit und Müller eine politische und persönliche Freundschaft entwickelte.




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